Vom Laich zum Frosch

Die Sportferien sind vorbei, es ist bereits März und allmählich wird es wärmer und trockener in Bäretswil.
Schon einige Blümchen beginnen zu wachsen, die Vögel zwitschern wieder in der Früh und...
... viele Frösche kehren zurück an Ihren Geburtsort. Es ist die Paarungszeit der Frösche!

Am ersten Schultag machten wir sogleich einen Spaziergang zum Weiher beim Strockrüti. Wir stampften durch matschige Wege, kamen an kleinen Bächlein vorbei und 2 kleinen Weiher. Obschon die Laichzeit der Frösche normalerweise mit ca. 1. März beginnt, und es schon der 6. März war, begegneten wir weder einem Frosch, noch fanden wir Froschlaich vor. Nun gut - ein Froschskelett entdeckten einige und eine Bachforelle... Wir kehrten also wieder mit leeren Händen zurück. Schade - aber ein schöner Spaziergang wars dennoch!

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(Hier am Weiher, wo wir leider nichts fanden)


Am Donnerstag erzählte uns Livia, dass sie in der Nähe von ihrem Haus Froschlaich gefunden habe.
Am Freitag war es sehr sonnig und warm, so nutzten wir diesen schönen Nachmittag erneut, auf Froschlaich-Suche zu gehen. Livia führte uns an den Ort, wo sie den Froschlaich entdeckt hatte. Und TATSÄCHLICH! Wir fanden sehr viel Froschlaich und einige Frösche vor!
Es war spannend zu sehen, wie viel Laich da lag, in diesem kleinen Bächlein. Seht doch selbst: IMG_0150 IMG_0145

Wir sammelten etwas Laich ein (das darf man übrigens nur zu schulischen Zwecken machen und sollte dafür eine Bewilligung einholen - also nicht einfach zu hause nachahmen!!), und brachten ihn zurück ins Schulzimmer. Da sah er noch so aus:
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So verliessen wir also unseren Froschlaich und verschwanden ins Wochenende. Wieso wohl am Montag aussehen wird?
- Juhuuu, ein einziger war schon geschlüpft!

Die Eier, die nach der Paarung vom Weibchen am Laichplatz zurückgelassen wurden, veränderten recht bald ihre Form. Schon nach zwei Tagen wurde das glatte Ei, mit dem befruchteten Keimling drinnen, immer mehr gefurcht, erhält eine brombeerenartige Form. Bereits nach 4 Tagen haben die kugeligen Wesen Form angenommen: Die wichtigsten Körperteile der zukünftigen Kaulquappe sind nun schon deutlich zu sehen. Man kann bereits den Kopf und den Schwanz erkennen.

Kurz vor dem Schlüpfen wuchsen büschelige Kiemen und die Eihülle schrumpfte. Schon nach 5 Tagen waren die Kaulquappen soweit, dass sie aus der Eihülle schlüpften. Sie produzierten bestimmte Säfte, welche die Gallertmasse auflösten, sodass die Kaulquappen sich befreien konnten. Sie sind aber noch nicht vollständig entwickelt und erst etwa 6mm lang.
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Da haben wir schön geschaut, als wir heute (16.03.2011) in die Schule kamen und sagen, dass schon fast alle Quappen geschlüpft sind. Bei den meisten kann man nun schon eine klare Form erkennen: Kopf, die flauschigen Kiemen, „Bauch“ und Schwanz. Inzwischen sind einige schon ca. 1cm lang.
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In der Zwischenzeit hat sich das Schwänzchen zu einem kräftigen langen Ruderinstrument entwickelt. Sie ernähren sich nun von den Algen und anderen winzigen Wasserpflanzen, von denen sie mit ihren feinen, scharfen Hornzähnchen kleine Stückchen abraspeln. Wir geben Ihnen zudem Fischfutter. Mit einem Filter können sie zudem Teilchen aufnehmen, die im Wasser schweben.

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stephanie blank bäretswil schule