Geniale Werke
Wenn Schülerinnen und Schüler sich Zeit nehmen und sich für eine Arbeit besonders viel Mühe geben, können diese als „Geniales Werk“ ausgezeichnet werden. Dies können herausragende Zeichnungen, Geschichten oder anderes sein. Hier werden Arbeiten präsentiert, die ausserordentlich sind und deshalb einen speziellen Platz auf dieser Homepage verdient haben.


Januar 2010
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Eine zauberhafte Geschichte von L.B.:
Stinas Abenteuer und die Edelsteinkette


Es war einmal ein armes Mädchen. Es hiess Stina und es war 10 Jahre alt. Sie lebte mit ihren Eltern in einer kleinen Hütte in einem Bergtal. Ihre Mutter hiess Heidi und ihr Vater Paul. Sie hatten auch noch eine lustige Pudeldame und die hiess Neva. Sie hatten wirklich nicht viel, mit dem Essen und dem Geld war es immer sehr knapp, aber sie kamen fast immer durch.

Eines Tages musste Stina im dunklen Wald Pilze suchen gehen. Im Wald entdeckte sie eine dunkle, unheimliche Höhle, die sie zuvor noch nie gesehen hatte. Stina war neugierig und ging hinein. Als sie sich umsah, sah sie nur die allerschönsten Edelsteine. Stina staunte sehr über die funkelnden Steine. Doch plötzlich stand eine kleine Armee vor ihr. Stina fragte die kleinen Männlein wer sie seien? Darauf antwortete eines der kleinen Männchen, welches eine winzige Krone auf dem Kopf trug: „Wir sind Kobolde.“ Danach sagte es noch: „Diejenigen, die Flügel haben sind Elfen.“ „Ach so,“ sagte Stina.

Plötzlich tauchte vor Stina eine elegante Elfe auf. Die Elfe erklärte Stina: „Ich bin die Elfenkönigin,“ danach fügte sie noch hinzu: „Wir haben dich schon erwartet.“ Stina fragte verunsichert: „Wieso?“ Die Elfenkönigin antwortete: „Weil du uns retten musst.“ Stina fragte noch: „Warum wusstet ihr überhaupt, dass ich kommen würde und warum muss ich euch retten und nicht jemand anders, warum überhaupt?“ die Elfenkönigin seufzte und sagte dann: „ Weil uns ein böser Teufel vernichten möchte wegen unserer magischen Regenbogenkette. Ich wusste, dass du kommen würdest weil ich in die Zukunft sehen kann. Du bist unsere einzige Hoffnung, weil du an Steine glaubst und ein sehr spezielles Mädchen bist.“ „ Eine magische Regenbogenkette und ein böser Teufel?“ fragte Stina erstaunt. „Ja,“ sagte die Elfenkönigin: „Es ist wirklich wahr.“

Nun habe ich eine wichtige Frage an dich: „Möchtest du uns retten und Steinkönigin werden?“ fragte die Elfenkönigin Stina. „Ja klar, was muss ich dafür tun?“ fragte Stina. „Du musst die magische Regenbogenkette anziehen und eine ganze Nacht und einen Tag bei uns arbeiten.“ „Nichts leichter als das, was soll dass den eigentlich nützen?“ fragte Stina vorsichtig. „Weißt Du, diese magische Regenbogenkette hat ganz viel Magie. Die Magie nützt aber nur, wenn der Richtige sie trägt.“ sagte die Elfenkönigin. „Ach so, wo ist denn diese magische Regenbogenkette?“ fragte Stina neugierig.

Die Elfenkönigin klatschte einmal in die Hände und sofort stand ein Kobold da, mit einem Kissen und darauf lag die wunderschöne Kette. „Da wäre die Kette, “ sagte die Elfenkönigin schnell. „Wow, die ist ja wunderschön!“ rief Stina staunend. „Ja, dass ist sie, möchtest du sie jetzt anziehen?“ fragte die Elfenkönigin leise. “Klar“ sagte Stina schnell. Die Elfenkönigin legte ihr die magische Regenbogenkettte vorsichtig um den Hals. „Es ist ein wunderschönes Gefühl“, sagte Stina. Alle Kobolde und Elfen freuten sich. „Jetzt kommt aber noch der Test,“ sagte sie. „Was für ein Test?“ fragte Stina. „Der Test zeigt, ob du die Richtige bist. Ich versuche dir jetzt die Kette wegzunehmen, wenn es mir gelingt, bist du die Falsche“ sagte die Elfenkönigin ernst. Die Elfenkönigin schaffte es zum Glück nicht. „ Du musst jetzt versuchen, dir die Kette selbst abzunehmen“ sagte sie. Stina versuchte sich die Kette abzunehmen und es klappte. Die Elfenkönigin rief, so dass alle es hörten: „Du bist wirklich die Richtige!“ Alle klatschten und jubelten. „Dann habe ich den Test wohl bestanden?“ fragte Stina lachend. „Ja!“ riefen alle Elfen und Kobolde im Chor.

Die Nacht und der Arbeitstag vergingen rasend schnell. Die Elfenkönigin und der Chefkobold sagten zu Stina, sie dürfe die Regenbogenkette mitnehmen und noch einen Sack voll Edelsteine, Silber und Gold dazu. Stina war überglücklich und sagte: „Jetzt müssen meine Eltern und ich nie mehr Hunger leiden. Noch eine Frage: Kann Euch der Teufel jetzt nicht mehr umbringen?“ „Eigentlich nicht, aber vielleicht schafft er es auf eine andere Weise,“ sagte die Elfenkönigin. Der Chefkobold nickte nur: „ Hoffentlich nicht,“ sagte Stina. „Nun kannst Du nach Hause gehen,“ sagte die Elfenkönigin. „Ja, dass muss ich. Meine Eltern machen sich bestimmt schon grosse Sorgen,“ sagte Stina.

Stina verabschiedete sich von der Elfenkönigin, vom Chefkobold und natürlich von allen anderen Elfen und Kobolden. „Ich muss mich beeilen, ich muss nämlich vor dem Einnachten zu Hause sein.“ „Du musst sicher nicht laufen, du kannst mit unserem Einhorn zurückfliegen!“ sagte der Chefkobold.

Das Einhorn kam sofort. Es war einfach zauberhaft. Stina stieg mit dem Edelsteinsack auf und winkte zum Abschied. Als sie losflogen rief die Elfenkönigin noch: “Pass gut auf die Regenbogenkette auf und komm uns mal besuchen!“ „Mach ich!“ gab Stina zur Antwort und winkte. Alle Elfen und Kobolde winkten ihr zurück. Als das Einhorn und Stina über dem Wald waren schienen der Mond und die Sterne sehr hell. Die Nacht war sehr klar. Stina fand es wunderschön.

Als sie vor dem Haus landeten kamen ihre Eltern und Neva die Pudeldame aus dem Haus gerannt und nahmen sie fest in den Arm: „Da bist du ja endlich!“ riefen die Eltern glücklich. Als sie den Goldsack entdeckten und das Einhorn sahen, sagten sie: „Da musst du uns aber viel erzählen!“ „Ja, dass stimmt,“ sagte Stina. Alle waren froh, dass alles gut ausging.

Von L.B., 17. Januar 2010

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Genauso märchenvoll wie die Geschichte ist, wurde sie uns auch vorgelesen.


Dezember 2009
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O.H. (21) ist ein richtiger Künstler! Er verwertet jegliche Arten von Abfall und baut daraus Kunststücke wie diese Dinosaurier:


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stephanie blank bäretswil schule